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Der Kauf eines Hauses in einem neuen Land kann viele Fragen aufwerfen, welche Unterlagen wirklich notwendig sind, um rechtliche Probleme zu vermeiden.
Wir von Fotocasa erklären Ihnen auf einfache Weise, welche Dokumente Sie für den Immobilienkauf in Spanien anfordern müssen, wer diese ausstellt und zu welchem Zeitpunkt im Prozess Sie diese benötigen. In diesem Ratgeber gehen wir von der Nota Simple bis zur Bankbewertung alles durch, damit Ihre Investition in Spanien absolut sicher ist.
Wissen Sie, welches Dokument genau bestätigt, wer der wahre Eigentümer des Hauses ist, bevor Sie eine Anzahlung leisten?
Welche Immobiliendokumente sollte ich vor dem Kauf kennen?
Um einen sicheren Kauf zu gewährleisten, sollten Sie Dokumente prüfen, die drei Schlüsselbereiche bescheinigen: die Eigentumsverhältnisse und Belastungen (Nota Simple), den technischen und energetischen Zustand (CEE, Cédula und ITE) sowie die finanzielle Solvenz der Immobilie (IBI, Versorgungsbeträge und Eigentümergemeinschaft). Diese Unterlagen bestätigen die rechtliche, physische und finanzielle Situation des Objekts, das Sie erwerben möchten, und sind für die Formalisierung der Urkunde vor dem Notar obligatorisch. Wir erklären Ihnen alle Details.
1. Was ist die Nota Simple Informativa? Der “Personalausweis” der Immobilie
Die Nota Simple ist das wichtigste Dokument zu Beginn des Hauskaufprozesses. Sie dient dazu, die tatsächliche Situation des Grundstücks im Grundbuchamt (Registro de la Propiedad) zu prüfen. Sie muss beim Grundbuchamt über dessen Website oder persönlich angefordert werden, wobei es üblich ist, sie vom Verkäufer oder dem Immobilienmakler anzufordern, bevor ein Reservierungsvertrag unterzeichnet wird.
Es ist von grundlegender Bedeutung, dieses Dokument vor der Unterzeichnung eines Reservierungsvertrags anzufordern. Die Kosten sind gering und liegen bei direkter Anfrage beim Register meist unter 10 Euro.
Welche Informationen finden wir in der Nota Simple einer Immobilie?
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Adresse der Immobilie und andere Identifikationsdaten, wie der CRU (Código Registral Único).
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Genaue Fläche der Wohnung in Quadratmetern.
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Identität der Eigentümer und deren Rechte, wie zum Beispiel ein Nießbrauch.
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Belastungen, die das Grundstück betreffen, wie ausstehende Hypotheken, Pfändungen oder Dienstbarkeiten.
2. Ist das Energiezertifikat (CEE) obligatorisch?
Ja, es ist ein gesetzlich vorgeschriebenes Dokument für den Verkauf einer Immobilie in Spanien. Das Energiezertifikat informiert über den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen der Immobilie auf einer Skala von A bis G. Verantwortlich für die Einholung ist der Verkäufer, der einen kompetenten Techniker beauftragen und das Zertifikat vor dem Verkauf zur Verfügung stellen muss.
3. Wie fordert man Versorgungsrechnungen und Gemeinschaftsschulden an?
Diese Dokumente sollten direkt vom Verkäufer angefordert werden, bevor man zum Notar geht. Die Strom-, Wasser- und Gasrechnungen sollten angefordert werden, um sicherzustellen, dass der Eigentümer mit den Zahlungen auf dem Laufenden ist und keine Sperrungen oder ausstehenden Rechnungen vorliegen.









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