Von Cádiz bis Guipúzcoa: Wo kaufen Ausländer in Spanien Immobilien?

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Patricia Andrés
Patricia Andrés Experta en el sector inmobiliario

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In Spanien ist der Kauf von Wohnimmobilien durch Ausländer kein Einzelfall und keine Randerscheinung. Im dritten Quartal 2025 machten die Transaktionen ausländischer Käufer 13,58 % der gesamten Immobilienverkäufe aus, laut dem jüngsten Bericht des Registro de la Propiedad, eine Zahl, die ihre Bedeutung innerhalb des Immobilienmarktes bestätigt.

Doch über den Gesamtanteil hinaus stellt sich eine zentrale Frage: Wo kaufen Ausländer in Spanien Immobilien? Welche Regionen sind beim Hauskauf besonders beliebt?

Die Antwort ist nicht einheitlich. Das Interesse aus dem Ausland konzentriert sich auf ganz bestimmte Regionen, während es in anderen deutlich geringer ausfällt. Bei Fotocasa erklären wir dir, welche Gebiete die höchste internationale Nachfrage verzeichnen und wie sich der Markt je nach Region unterscheidet.

So sieht die Landkarte des Immobilienkaufs in Spanien durch Ausländer aus

Insgesamt wurden im dritten Quartal 2025 in Spanien nahezu 23.700 Immobilienkäufe durch Ausländer registriert. Die autonomen Gemeinschaften mit dem höchsten Anteil ausländischer Käufer waren Illes Balears (29,46 %), die Comunitat Valenciana (27 %), Canarias (25,3 %), die Región de Murcia (21,89 %), Cataluña (15,05 %) und Andalucía (12,96 %).

Die Provinzen mit dem höchsten Anteil ausländischer Immobilienkäufe im dritten Quartal 2025 konzentrieren sich sehr deutlich auf Küstenregionen und die Inseln. Alicante (43,29 %) führt das Ranking an, gefolgt von Málaga (31,84 %), Santa Cruz de Tenerife (29,56 %) und Illes Balears (29,46 %). Hinzu kommen Girona (24,21 %), Murcia (21,89 %), Las Palmas (21,49 %), Almería (17,59 %) und Tarragona (15,04 %).

Esta distribución no es casual. Muchas de estas provincias se corresponden con grandes áreas turísticas y residenciales como la Costa Blanca, la Costa del Sol, la Costa Brava, la Costa de Almería o los archipiélagos balear y canario, zonas que concentran desde hace años una fuerte demanda internacional de vivienda. En estos territorios, la compra por parte de extranjeros forma parte del funcionamiento habitual del mercado inmobiliario y tiene un peso estructural en el conjunto de las operaciones.

Die Regionen an der Mittelmeerküste und die Inseln sind die bevorzugten Gebiete für Ausländer beim Hauskauf in Spanien.
Wo kaufen Auslnder in Spanien die meisten Immobilien 2

Immobilienkäufe in Spanien durch Ausländer

Neben diesen klar auf die internationale Nachfrage ausgerichteten Regionen fällt auch die Rolle von einigen großen Städten und Metropolregionen auf, in denen der Anteil ausländischer Käufer geringer, aber konstant ist. Das gilt für Barcelona (13,78 %), Valencia (11,25 %) oder Madrid (6,83 %), größere und vielfältigere Märkte, in denen die nationale Nachfrage weiterhin überwiegt, die Präsenz ausländischer Käufer jedoch fester Bestandteil des Marktes ist.

Außerhalb dieser Gebiete nimmt die Bedeutung ausländischer Käufer hingegen ab. In weiten Teilen des Binnenlands der Iberischen Halbinsel und in einigen Provinzen des Nordens ist der Markt deutlich stärker von lokaler und nationaler Nachfrage geprägt, mit spürbar geringeren Anteilen von Käufern aus anderen Ländern.

Die Costa Blanca: eine der bevorzugten Optionen für Ausländer

Die Costa Blanca ist mit Abstand die Region, in der der Immobilienkauf durch Ausländer das größte Gewicht hat. Die Provinz Alicante führt das nationale Ranking an: 43,29 % der im dritten Quartal gekauften Wohnungen wurden von Ausländern erworben.

In dieser Region zu leben bedeutet, ein ganzjährig mildes Klima, gut angebundene mittelgroße Städte und ein sehr breites Wohnangebot zu genießen. Es ist ein Gebiet, in dem die internationale Präsenz vollständig in den Alltag integriert ist, mit Stadtteilen und Gemeinden, in denen Einheimische und ausländische Bewohner ganz selbstverständlich zusammenleben.

Der durchschnittliche Immobilienpreis in Alicante lag im Dezember 2025 bei 2.830 € pro Quadratmeter.

Immobilienkauf an der Costa del Sol: Strand, Services, Freizeit und große Städte

An der Costa del Sol ist der Anteil ausländischer Käufer ebenfalls sehr hoch. Málaga verzeichnete im dritten Quartal einen Anteil von 31,84 % an Immobilienkäufen durch Ausländer und zählt damit zu den attraktivsten Provinzen für die internationale Nachfrage.

Die Region verbindet Küste, Dienstleistungen, Freizeitangebote und große urbane Zentren, was sie zu einer der etabliertesten internationalen Immobilienmärkte Spaniens macht. Hier werden Immobilien sowohl als Hauptwohnsitz als auch für längere Aufenthalte im Laufe des Jahres gekauft.

Der durchschnittliche Immobilienpreis in Málaga lag im Dezember 2025 bei 4.241 € pro Quadratmeter.

Costa Brava: eine Alternative für alle, die Strände, Ruhe und gute Anbindung an Europa suchen

Die Costa Brava ist ein weiterer bedeutender Anziehungspunkt für ausländische Käufer. In der Provinz Girona wurden 24,21 % der im Quartal verkauften Immobilien von Ausländern erworben.

Es handelt sich um eine Region, die stark mit dem Zweitwohnsitzmarkt verbunden ist, mit Küstengemeinden und naturnahen Umgebungen, die internationale Käufer anziehen, die Ruhe, Meeresnähe und eine gute Anbindung an andere Teile Europas suchen.

Der durchschnittliche Immobilienpreis in Girona lag im Dezember 2025 bei 3.033 € pro Quadratmeter.

Die Kanarischen Inseln zählen ebenfalls zu den beliebtesten Regionen für ausländische Käufer

Auf den Kanaren nimmt der Immobilienkauf durch Ausländer ebenfalls eine bedeutende Rolle ein. Santa Cruz de Tenerife erreichte einen Anteil von 29,56 % an Käufen durch Ausländer, während Las Palmas bei 21,49 % lag.

Das ganzjährig stabile Klima und der offene Charakter der Inseln erklären die starke internationale Präsenz. In vielen Gebieten werden Immobilien für längere Aufenthalte genutzt, und die ausländische Bevölkerung ist fester Bestandteil der Wohnstruktur.

Der durchschnittliche Immobilienpreis in Santa Cruz de Tenerife lag im Dezember 2025 bei 2.966 € pro Quadratmeter, während er in Las Palmas bei 3.041 € pro Quadratmeter lag.

Fast 3 von 10 Käufen auf den Balearen wurden von Ausländern getätigt

Die Islas Baleares zählen zu den internationalsten Immobilienmärkten des Landes. Im dritten Quartal entfielen 29,46 % der in der autonomen Gemeinschaft registrierten Käufe auf ausländische Käufer.

Der insulare Lebensstil, das begrenzte Baulandangebot und die natürliche Attraktivität des Archipels führen dazu, dass die internationale Nachfrage ein strukturelles Gewicht hat. Auf den Balearen zu leben bedeutet ein ruhigeres Tempo und eine enge Verbindung zur Umgebung – Faktoren, die sich direkt auf den Immobilienmarkt auswirken.

Der durchschnittliche Immobilienpreis auf den Islas Baleares lag im Dezember 2025 bei 5.177 € pro Quadratmeter.

Ausländer setzen auch auf den Immobilienkauf in Großstädten wie Barcelona und Madrid

Neben den Küstenregionen und Inseln ist der Immobilienkauf durch Ausländer auch in großen Städten präsent, wenn auch mit moderaterem Anteil. Barcelona verzeichnete einen Anteil von 13,78 % an Käufen durch Ausländer, während in Madrid der Anteil bei 6,83 % lag.

Es handelt sich um große und vielfältige Märkte, in denen die nationale Nachfrage weiterhin überwiegt, in denen der Kauf durch Ausländer jedoch fester Bestandteil des Wohnimmobilienmarktes ist, insbesondere in bestimmten Stadtvierteln.

Der durchschnittliche Immobilienpreis in Madrid lag im Dezember 2025 bei 6.463 € pro Quadratmeter, während Barcelona Preise von 5.346 € verzeichnete.

Welche Nationalitäten kaufen am meisten Immobilien in Spanien

Im dritten Quartal 2025 waren die am stärksten vertretenen ausländischen Käufer:

  • Vereinigtes Königreich (7,90 %)
  • Deutschland (6,50 %)
  • Niederlande (5,98 %)
  • Rumänien (5,58 %)
  • Marokko (5,56 %)
  • Frankreich (5,24 %)
  • Italien (4,97 %)
Mehr als 57 % der Käufe wurden von Käufern aus der Europäischen Union getätigt.

Der Großteil der von Ausländern getätigten Immobilienkäufe entfiel auf Käufer aus der Europäischen Union, die 57,65 % des Gesamtvolumens ausmachten. Mit deutlichem Abstand folgen Käufer aus dem übrigen Europa mit 18,33 %, gefolgt von Afrika (8,27 %), Asien (6,45 %) und Südamerika (5,70 %). Die Präsenz von Käufern aus Nordamerika (2,69 %), Mittelamerika und der Karibik (0,82 %) sowie Ozeanien (0,09 %) ist deutlich geringer.

Preisunterschiede je nach Herkunft des Käufers

Die Daten zeigen außerdem erhebliche Unterschiede beim durchschnittlichen Quadratmeterpreis je nach Herkunftsregion des ausländischen Käufers. Im dritten Quartal 2025 verzeichneten Käufe durch Bürger aus Nordamerika die höchsten Preise mit einem Durchschnitt von 4.350 €/m².

Es folgen Käufer aus Ozeanien mit einem durchschnittlichen Preis von 3.501 €/m² sowie aus der Europäischen Union mit 2.926 €/m². Auf ähnlichem Niveau liegen Käufe durch Bürger aus Asien (2.825 €/m²) und dem übrigen Europa (2.730 €/m²).

Deutlich niedriger sind die durchschnittlichen Preise hingegen bei Käufen durch Käufer aus Südamerika (2.082 €/m²), Mittelamerika und der Karibik (2.157 €/m²) und insbesondere aus Afrika (1.063 €/m²).

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