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Immer mehr Menschen entscheiden sich für einen Umzug in die Berge. Die Bergdörfer Spaniens bieten milderes Klima, günstigere Immobilienpreise und eine hervorragende Internetverbindung für alle, die im Homeoffice arbeiten möchten.
Wir von Fotocasa haben den Markt analysiert und die perfekten Bergdörfer für einen Umzug ausfindig gemacht. Dabei haben wir sowohl die Immobilienpreise als auch die Qualität der Infrastruktur, die Anbindung und natürlich die Schönheit der Landschaft berücksichtigt.
Welches ist das beste Bergdorf in Spanien für einen Umzug?
Welche sind die besten Dörfer in Spanien, um ein Haus zu kaufen und in den Bergen zu leben?
Spanien ist eines der bergigsten Länder Europas, da fast die Hälfte des Festlandes von Gebirgssystemen und der großen Hochebene (Meseta Central) eingenommen wird. Dank dieser geografischen Vielfalt gibt es für jeden Geschmack die passenden Bergdörfer zum Leben. In unserer Analyse haben wir die besten Orte sowohl nach ihrer Lebensqualität als auch nach den durchschnittlichen Kosten für einen Hauskauf bewertet.
Zu den ausgewählten Orten dieses Rankings gehören Ronda, Capileira, Bocairent, Guadalest, Camprodon, Taüll und Valldemossa, die eine perfekte Balance zwischen Natur, Geschichte und grundlegender Infrastruktur bieten.
Nachfolgend stellen wir Ihnen die Eigenschaften dieser zehn idealen Dörfer vor, um ein Haus zu kaufen und in den Bergen zu leben.
1. Ronda (Málaga, Andalusien): Ein Bergdorf, das durch seine Infrastruktur und seine berühmte Schlucht besticht

Ronda, Málaga – Getty Images
Auf einer beeindruckenden Hochebene gelegen und nur eineinhalb Autostunden von der Küste Málagas entfernt, gilt Ronda dank seines historischen Reichtums, seines regionalen Krankenhauses und seines Bildungsangebots als eines der Juwelen der Serranía. Ronda ist ein perfektes Bergdorf zum Leben – nicht nur wegen seiner atemberaubenden Aussicht (ein Blick auf das Foto genügt), sondern auch wegen seines ruhigen Lebensrhythmus.
Der durchschnittliche Immobilienpreis in Ronda liegt im Juni 2026 bei 1.696 € pro Quadratmeter, was bedeutet, dass eine typische 80-m²-Wohnung schätzungsweise 135.699 € kostet.
2. Capileira (Granada, Andalusien): Traditionelle Architektur am Fuße der Sierra Nevada

Capileira, Granada – Getty Images
In der beeindruckenden Poqueira-Schlucht gelegen, besticht dieses wunderschöne weiße Bergdorf durch seine an die Landschaft der Alpujarra angepassten Häuser und seine Wanderwege zu den Gipfeln des Mulhacén. Ein authentisches andalusisches Dorf inmitten der Alpujarra Granadina, ideal für alle, die traditionelle Häuser suchen!
Der Wohnungsmarkt in der Provinz Granada verzeichnet laut Fotocasa-Daten im Juni 2026 einen durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 2.499 €, was etwa 199.920 € für eine 80-m²-Wohnung entspricht. Dies ist der Durchschnittspreis der Provinz, obwohl in den einzelnen Dörfern Häuser zu günstigeren Preisen zu finden sind. In Ortschaften wie Guadix, Loja oder Baza liegt der durchschnittliche Preis für eine 80-m²-Immobilie beispielsweise unter 100.000 €.
3. Bocairent (Valencia, Levante): In den Fels gehauene Geschichte in der Sierra de Mariola

Bocairent, Valencia – Getty Images
Diese Berggemeinde ist berühmt für ihre mittelalterlichen, in den Fels gehauenen Straßen und ihre gute Straßenanbindung an das Landesinnere von Valencia und Alicante, umgeben von Quellgebieten und Radwegen.
In der Provinz Valencia liegen die durchschnittlichen Kosten für einen Hauskauf laut Fotocasa-Daten im Juni 2026 bei 2.536 € pro Quadratmeter, was 202.880 € für eine Wohnung oder ein Haus mit 80 m² entspricht. In Gebieten wie der Hauptstadt Valencia erreicht der Quadratmeterpreis 3.628 €, während in einigen Gegenden wie l’Ollería oder Algemesí die Quadratmeterpreise bei ca. 1.058 € bzw. 1.184 € liegen, sodass hier Immobilien von 80 m² für unter 100.000 € erworben werden können.
4. Guadalest (Alicante, Levante): Das ideale Bergdorf zum Leben zwischen Stausee und Burg

Guadalest, Alicante – Getty Images
Versteckt in einem felsigen Tal der Gebirgskette von Alicante bietet dieses kleine Bergdorf spektakuläre Landschaften mit türkisgrünem Wasser und einen sehr gepflegten Binnentourismus unweit der Küste.
Der Kauf einer Immobilie in der Provinz Alicante kostet laut den Daten von Fotocasa für Juni 2026 durchschnittlich 3.204 € pro Quadratmeter, womit eine typische 80-m²-Wohnung bei 256.320 € liegt. Die teuersten Gebiete sind die Küstenregionen wie Calpe (4.877 €/m²) oder l’Alfàs del Pi (4.499 €/m²), während im Landesinneren wie in Villena Preise ab 977 €/m² zu finden sind (78.172 € für eine 80-m²-Immobilie).
5. Camprodon (Girona, Katalonien): Geschäfte, Schnee und Flussspaziergänge in den Ostpyrenäen

Camprodon, Girona – Getty Images
In einem Tal der Pyrenäen von Girona gelegen, ist dieses hübsche Bergdorf bekannt für seine Steinbrücken, seine lange Wohntradition und seine Nähe zu Skigebieten und dichten Wäldern.
Der Immobilienpreis in der Provinz Girona liegt im Juni 2026 laut Fotocasa-Daten im Schnitt bei 3.205 € pro Quadratmeter, wodurch eine 80-m²-Immobilie durchschnittlich 256.400 € kostet. In Küstengebieten wie Calonge i Sant Antoni erreichen die Preise 4.715 €/m². In Innenlandregionen wie Figueres oder Salt liegen die Preise dagegen bei 1.809 €/m² bzw. 1.543 €/m², was die Suche nach deutlich günstigeren Wohnungen ermöglicht.
6. Taüll (Lleida, Katalonien): Romanische Kirchen des Weltkulturerbes im Hochgebirge

Taüll, Lleida – Getty Images
Im Vall de Boí gelegen, ist Taüll das perfekte Bergdorf für Bergsteiger und Kunstliebhaber, umgeben von über 3.000 Meter hohen Gipfeln in einer ruhigen ländlichen Umgebung.
In der Provinz Lleida sind die Kaufpreise für ein Haus moderater: Bei einem Durchschnitt von 1.743 € pro Quadratmeter kostet eine Standardwohnung von 80 m² laut Fotocasa etwa 139.440 €. In Dörfern wie Balaguer kann eine 80-m²-Wohnung rund 108.878 € kosten (1.361 €/m²).
7. Valldemossa (Mallorca, Balearen): Ein grüner Steinunterschlupf in der Serra de Tramuntana

Valldemossa, Mallorca – Getty Images
Umgeben von Olivenhainen und schroffen Bergen auf der Insel Mallorca verbindet dieses Bergdorf die Ruhe traditioneller Steinbauten mit der Nähe zu den Buchten des Mittelmeers.
Auf den Balearen verzeichnet die Provinz laut Fotocasa-Daten mit 5.441 € pro Quadratmeter im Juni 2026 den höchsten Durchschnittswert, was eine 80-m²-Wohnung auf 435.280 € ansteigen lässt. In den Dörfern im Landesinneren von Mallorca sind die Preise jedoch moderater. In Manacor beispielsweise liegt der Quadratmeterpreis bei 3.284 €, was etwa 262.737 € für eine 80-m²-Wohnung entspricht.
8. Albarracín (Teruel, Aragonien): Absolute Ruhe zwischen Stadtmauern und Felsenschluchten

Albarracín, Teruel – Getty Images
Albarracín wird regelmäßig zu einem der schönsten Bergdörfer Spaniens gewählt und besticht durch seine engen, rötlichen Gassen am Ufer des Flusses Guadalaviar sowie durch seine ruhige Abgeschiedenheit in den Bergen.
In der Provinz Teruel gehören die Kaufpreise für Immobilien zu den günstigsten überhaupt: Mit 1.176 € pro Quadratmeter belaufen sich die Kosten für ein 80-m²-Haus laut den Fotocasa-Daten für Juni 2026 auf 94.080 €.










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