Hypotheken

Die Dokumentation

Die Dokumentation

Der so genannte Papierkram kann uns einige Kopfschmerzen bereiten, vor allem wenn es um die Hypothek geht. Darum sollten wir besser wissen, was uns erwartet.

Wenn wir uns entschließen, eine Wohnimmobilie zu kaufen, müssen wir darauf vorbereitet sein, es mit einer Vielzahl an Dokumenten zu tun zu bekommen, einige erhalten wir vom Verkäufer oder von der Bank, andere müssen wir selbst anfordern oder erstellen lassen. Im Falle des Darlehensantrags können uns die Behördengänge einige Probleme bereiten, vor allem wenn wir nicht wissen, worum es geht und was von uns verlangt wird. Wir sollten daher einmal betrachten, welche Dokumente bei diesem Vorgang gebraucht werden.

Informationsbroschüre

Ist ein Dokument, dass die Banken den Antragstellern zur Verfügung stellen müssen. Darin sind alle Daten in Verbindung mit dem Darlehen und den Kosten des Vorgangs aufzuführen, sowie:
  • Höchstbetrag, der für das Darlehen in Frage kommt.
  • Gesamtlaufzeit des Darlehens.
  • Häufigkeit der Zahlungen (monatlich, vierteljährlich usw.).
  • Zinssätze: fest oder variabel.
  • Jährlicher Nominalzinssatz (bei festen Zinssätzen) oder Spanne auf dem Referenzsatz (bei variablen Zinssätzen).
  • Zeitlicher Abstand der Zinsrevisionen.
  • Bereitstellungsgebühr.
  • Gebühr für vorzeitige Rückzahlung: teilweise oder vollständig.
  • Steuern und Gebühren.
  • Regelmäßige Raten.
  • Preise und Honorare der Fachleute, die bei diesem Vorgang beteiligt sind.
  • Sonstige Kosten.

Verbindliche Kreditzusage

Ist von der Bank schriftlich anzufertigen, sobald die gesamten Daten analysiert und das Angebot festgelegt wurde. Es besitzt eine Gültigkeit von 10 Tagen und enthält die Finanzklauseln, die anschließend im Darlehensvertrag festgehalten werden.
In der verbindlichen Kreditzusage müssen zumindest die folgenden Angaben enthalten sein:
  • Das Darlehenskapital.
  • Die Rückzahlung.
  • Normalzinssätze.
  • Gebühren und Kosten der Bank, die das Darlehen vergibt.

Darlehensvertrag

Wenn das Angebot der Bank bereits angenommen wurde, muss dieser Vertrag durch eine notarielle Urkunde beglaubigt werden. Der Notar muss überprüfen, dass keine Diskrepanzen zwischen den finanziellen Bedingungen der verbindlichen Kreditzusage und den Finanzklauseln des Vertrags bestehen. Der Kunde verfügt zudem über drei Tage, um den Vertrag vor der Unterzeichnung genau zu studieren.
Um die Hypothek vollständig abzuschließen, sind die folgenden Behördengänge und Formalitäten zu erfüllen:
  • Eintragung in das Grundbuchamt: Der Registerführer kümmert sich darum, dass keine missbräuchlichen Klauseln vorhanden sind.
  • Es ist zu überprüfen, dass die Beurkundungssteuer gezahlt wurde.

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